Angebot für DrogengebraucherInnen Drucken E-Mail
Drogen

Die AIDS-Hilfe Marburg ist Trägerin des Drogenprojekts

finaler_flyer

safeway


einer niedrigschwelligen Tagesanlaufstelle für GebraucherInnen illegaler, harter Drogen.

Öffnungszeiten:

 

Mo & Do 10-13.30h
Di & Fr 14-17h
So 14-17h

 

Räumlichkeiten:


Die Anlaufstelle befindet sich im Erdgeschoss des Sparkassengebäudes, Bahnhofstr 27, der Eingang befindet sich neben dem Blumenladen.

* 1 Cafe-/Aufenthaltsraum
* 1 Beratungsraum
* Nasszellen (Dusche, Waschmaschine, Trockner)
* Thekenbereich für MitarbeiterInnen

 

Allgemeines Ziel des Projekts

ist die Verbesserung von Alltags-/Lebensbedingungen, die Verringerung von Gesundheitsrisiken sowie die Aufrechterhaltung von Lebensperspektiven durch das Aufhalten oder Verzögern zerstörerischer Prozesse.
Zudem geht es um das Ziel, der Desintegration von DrogengebraucherInnen entgegenzuwirken.

Einzelziele:

  • Verringerung von Stress
  • Vermeidung noch nicht vorhandener Infektionen
  • Nutzung vorhandener Therapien bei HIV und Hepatitis C
  • Verbesserung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins
  • Verringerung des Konsums schädlicher Substanzen, Findung weniger schädlicher Konsumformen
  • Verbesserte Ernährung
  • Inanspruchnahme externer (Drogen-)Hilfsangebote
  • Teilweise Schaffung einer Tagesstruktur

Basisangebote:

- Ernährung:

zweimal wöchentliches Angebot einer warmen, kostengünstigen Mahlzeit Verteilung von Lebensmitteln der Marburger Tafel

- Hygiene:

Gelegenheit zum Duschen und Wäschwaschen * Safer Use / Safer Sex: Spritzentausch (1:1), sterile Tupfer, Ascorbinsäure, Kochsalzlösung, Filter, Pfännchen
Abgabe von Kondomen
Auslage/Verteilung von Printmedien
Durchführung von Veranstaltungen zu Safer Use / Verhalten bei Konsumunfällen Hepatitis / HIV

- Information:

schwarze Bretter, Aushänge, Handreichungen für alle relevanten Bereiche:
Ausbildung,
Jobs
Wohnraum
Einrichtungen des sozialen und medizinischen Hilfesystems
Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe

- Beratung:

Klärung von Bedarfen
Vermittlung weiterführender Hilfen
wöchentliche Sprechstunden abwechselnd zu medizinischen und rechtlichen Fragen

- Medizinische Versorgung:

Wundversorgung, Erste Hilfe;
Zusammenarbeit mit einem festen Kreis von ÄrztInnen, die im Einzelfall tätig werden

- abgeschlossene Projekte:

(Freizeit, Sport, Kunst u.a.)

Nutzung:

Derzeit nutzen durchschnittlich 40 BesucherInnen pro Öffnungszeit die Einrichtung.
Der Anteil von Frauen liegt bei etwa einem Viertel.

Bislang ist es gelungen einen Rahmen zu schaffen, der zu einer stress-freien Atmosphäre führt. Hausverbote waren bislang eher die Ausnahme.

Hepatitis C (HCV):

Die Mehrzahl der iv. DrogengebraucherInnen ist mit HCV infiziert.
Wir werden daher häufig auch im Rahmen der AIDS-Hilfe hinsichtlich Therapie, Selbsthilfe, Übertragung und Schutzmöglichkeiten angesprochen.

Wir versuchen Fragen zu klären, nennen medizinische Ansprechpartner sowie überregionale Selbsthilfe- und Kontaktstellen, halten Literatur bereit und führen Informationsveranstaltungen durch.